Bis zu 8,2% implizite Risikoprämie für den deutschen Aktienmarkt

Im Verlauf des Jahres 2019 war viel von einer Aktienblase die Rede, aus fundamentaler Sicht kann davon jedoch keine Rede sein. Folgt man den durchschnittlichen Prognosen der Analysten, stehen die Bewertungen börsennotierter Unternehmen in einem gesunden Verhältnis zu den erwarteten Unternehmensgewinnen, insbesondere unter Berücksichtigung der risikolosen Alternativanlage.

In Anlehnung an die Vorgehensweise der Stern Universität haben wir per 08.08.2019 für den DAX 30 eine sogenannte implizite Risikoprämie in Höhe von 7,8% ermittelt (6,7% für den MDAX). Der Expertenzirkel für Unternehmensbewertungen berechnet für den gesamten deutschen Aktienmarkt sogar implizite 8,2% (Ende September; Quelle http://www.marktrisikoprämie.de/de.html).

Für den S&P 500 kommen wir zum gleichen Stichtag auf eine implizite Risikoprämie von nur 4,9%. Für die Titel des S&P 500 verlangen Investoren im Vergleich zu den Dax-Werten weniger Risikoprämie.

Aus historischer Sicht sind die Aktienrisken damit aktuell ausreichend eingepreist, solange, ja solange die prognostizierten Unternehmensgewinne der professionellen Analysten auch eintreten.

Unsere Berechnungen und weitergehende Erläuterungen sind unserem Downloadbereich zu entnehmen.